Junge Einheimische gestalten die Zukunft ihres Mattertals
- Nicole Diermeier

- 10. März
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. März

Am letzten Freitag trafen sich rund 20 engagierte junge Einheimische zwischen 12 und 25 Jahren im Feuerwehrlokal in Täsch. Organisiert wurde dieser Anlass von der Jugendarbeitsstelle Mattertal und der Initiative Mattertal. Aktiv. Ziel war es, die bereits bestehenden Projekte für die Erlebniswelt Mattertal. Aktiv kritisch zu beurteilen und vor allem mit eigenen Ideen anzureichern. Entstanden ist ein vielfältiger Katalog von spannenden Ideen: von einer spielerischen Indoornutzung des Sprungschanzen-Turms beim geplanten Kletterpark Täsch über ein Generationen-Zentrum als Begegnungsort mit Sportmöglichkeiten und Bistro am Schalisee bis hin zum Museum mit kulturellen Themen wie Bergführergeschichte, Klima, Gletscher oder Roggenbrot im ersten Stock des virtuellen Matterhornklettererlebnis «The Edge» oder einer E-Gokart Bahn in der Sportzone neben dem Waldfestplatz. Aber auch visionäre Ideen wie bspw. die längste Rodelbahn der Welt von der Täschalp bis nach Täsch, welche im oberen Teil mit einer Zipline Lösung verbunden werden könnte, hatten im Rahmen dieses Innovationsworkshops durchaus Platz.
Das matchentscheidende Thema Mobilität wurde genauer unter die Lupe genommen. So sind sich die Jugendlichen einig, dass die Verbindungen im inneren Mattertal mit nachhaltigen Transportmitteln in Form eines E-Shuttleservices, E-Bikes oder E-Trottinets eindeutig verbessert werden und aus sicherheitstechnischen Gründen zwingend auch neue Brücken oder Unterführungen an der viel befahrenen Kantonsstrasse gebaut werden müssen.
Der Workshop hat klar gezeigt: die jungen Mattertaler:innen sind mit ihrer Heimat eng verbunden, denken gemeindeübergreifend und wünschen sich eine Entwicklung des Lebensraums, welcher neben den Outdoor-Aktivitäten auch Schlechtwetter-Alternativen bieten kann.
Die Ansage ist klar – jetzt geht es um’s Zuhören und Umsetzen. Im Rahmen der Initiative Mattertal. Aktiv werden die Ideen der jungen Einheimischen weiterverfolgt und die strategische Etappenplanung 2030+ aufgenommen. Denn «walk the talk» verpflichtet!





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